Medela Goldkonferenz

Für eine lange Stillzeit – der optimale Start in der Klinik

Allgemeine Informationen

Termin
18.10. - 19.10.2018


Ort

  • Workshops:
    Medela Medizintechnik, Georg-Kollmannsberger-Str. 2, 85386 Eching-Dietersheim
  • Konferenz:
    Infinity Hotel & Conference Resort, Andreas-Danzer-Weg 1, 85716 Unterschleißheim

        
Programme

Workshop-Programm, 18.10.2018:

  • 14:00 - 15:30 Uhr 1. Workshop-Runde:  Milchtransfer bei hypotonen Säuglingen unterstützen, Referentin: Ulrike Giebel
  • 15:30 - 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16.00 - 17:30 Uhr 2. Workshop-Runde:  Stillmanagement für Frauen mit Diabetes und nach Sectio, Referentin: Bettina Kraus
  • 17:30 Uhr Veranstaltungsende

Konferenz-Programm, 19.10.2018:

  • 08:00 Uhr Registrierung
  • 09:00 Uhr Begrüßung
  • 09:05 Uhr Geburtshilfliche Interventionen und ihre Auswirkung auf Laktation und Stillen, Referentin: Dr. Bärbel Basters-Hoffmann
  • 10:00 Uhr Bonding und Stillförderung in der Neonatologie, Referentin: Dr. Angela Kribs
  • 11:00 Uhr Kaffeepause
  • 11:30 Uhr Gewichtsentwicklung gesunder Neugeborener im ersten Lebensmonat, Referent: Thomas Kühn
  • 12:30 Uhr Mittagspause
  • 13:30 Uhr Evidenzbasierte Strategien zur besseren Ernährung von Frühgeborenen mit Milch der eigenen Mutter (engl.), Referentin: Paula Meier, PHD, RN
  • 15:00 Uhr Kaffeepause
  • 15:30 Uhr Das späte Frühgeborene und die Herausforderungen, Referent: Dr. Michael Zeller
  • 16:30 Uhr Podiumsdiskussion
  • 17:30 Uhr Verabschiedung

Abstracts – Workshop

Stillmanagement für Frauen mit Diabetes und nach Sectio

Bettina Kraus, Hebamme und Stillbeauftragte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof und Dozentin an der Krankenpflegeschule für Gesundheitsberufe des St. Joseph Krankenhauses

Im Kontext der frühen Stillprobleme,  ihrer Vermeidung und Behandlung  beschäftigt sich der Workshop exemplarisch mit der Betreuung von Frauen mit Diabetes und nach erfolgtem Kaiserschnitt. Zentrale Fragen: Von welchen vorbereitenden Maßnahmen können die betroffenen Frauen profitieren? Wie unterstützen wir bestmöglich den Stillbeginn und wie ebnen wir den Weg in eine gelungene Stillbeziehung? 

Neben einem Einblick in mögliche Hintergründe bietet der Workshop ganz praxisnah Orientierung für den eigenen Arbeitsalltag. Hier widmen wir uns insbesondere der Entleerung der Brust per Hand und dem Anlegen der Kinder unter Berücksichtigung der kindlichen Reflexe.
 

Milchtransfer bei hypotonen Säuglingen unterstützen

Ulrike Giebel, Hebamme, IBCLC,  freiberufliche LKG-Spalten-Ernährungsberaterin im Team des Arbeitsbereich LKG-Spalten der Charité, Campus Virchow Klinikum unter der Leitung von Frau Dr. G. Schmidt

Ein Kind kann aus vielen Gründen saugschwach oder saugunfähig sein : kurzes Zungenband, Frühgeburt, Herzfehler, Krankheit oder Fehl- und Spaltbildungen im orofaszialen Bereich u.a.m. 

Für betroffene Mutter-Kind-Paare ist das Stillen oft erschwert und wird – häufig aufgrund von Zeitmangel und Unsicherheiten des begleitenden Personals durch einen sehr frühen Einsatz von Flaschenernährung behindert bis unmöglich gemacht.

Dieser Workshop soll Ihnen Unsicherheiten im Umgang mit diesen Kindern und deren Eltern nehmen und leicht umsetzbare alternative Still- und Ernährungsvarianten zeigen, um den betroffenen Mutter-Kind-Paaren einen Start in eine normale Stillbeziehung zu ermöglichen.

Abstracts – Vorträge

Geburtshilfliche Interventionen – Auswirkungen auf Stillen und Laktation

Dr. Bärbel Basters-Hoffmann, Frauenärztin, Kreißsaaloberärztin am St. Elisabethen Krankenhaus Lörrach, Perinatalzentrum Level I

So wie jedes andere Lebewesen auch, ist auch das „Säugetier“ Mensch mit den optimalen Voraussetzungen für Geburt und Versorgung seiner Nachkommen ausgestattet, um diesen einen sicheren Start ins Leben zu gewährleisten.

Frauen bringen grundsätzlich alles mit, um gebären und stillen zu können, und Kinder sind dafür gemacht, geboren zu werden und dann an der Brust ihrer Mütter zu trinken. Dennoch erleben wir in den Kreißsälen und auf unseren Wochenstationen Mühsal, Tränen und Scheitern und viel zu selten unverkrampfte, selbstverständliche Abläufe. Nur etwa 8% aller Geburten mit geringem Geburtsrisiko verlaufen ohne medizinische Interventionen.
Was haben schwere Geburten und medizinische Interventionen, was hat eine medikalisierte Geburtshilfe mit dem Stillbeginn und dem Stillerfolg zu tun? Wenn wir das gut verstanden haben, fällt es uns leichter, Ansätze zu finden, die Mütter und ihre Neugeborenen darin unterstützen, in Verbindung zu treten und eine beglückende Stillbeziehung aufzubauen.


Bonding und Stillförderung in der Neonatologie

Dr. Angela Kribs, Leitende Oberärztin, Kinderärztin, Neonatologin und pädiatrische Intensivmedizinerin, Uniklinik Köln

Eine Reihe von Studien belegt, dass für das gesunde reife Neugeborene und seine Mutter die ersten ein bis zwei Stunden nach der Geburt eine besonders sensible Phase darstellen, in der einerseits die Grundlagen für ein feinfühliges mütterliches Verhalten und für ein sicheres kindliches Bindungsverhalten gelegt werden und in der andererseits das Stillen initiiert wird. In dieser Phase erweist sich der Haut zu Haut- Kontakt als äußerst wichtig für den späteren Stillerfolg und für die Entwicklung einer sicheren Mutter- Kind- Bindung. Eine große Studie wies eine signifikante Steigerung des Mortalitätsrisikos für reife Neugeborene nach, wenn sie nicht innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt wurden.

Für Frühgeborene und kranke Neugeborene bedeutet die Ermöglichung eines postnatalen Haut- zu Haut-Kontaktes einen erheblichen logistischen Aufwand und stellt damit eine Herausforderung dar. Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass auch für diese Risikokinder durch postnatales Bonding der Stillerfolg sowie die Entwicklung der Mutter- Kind- Bindung günstig beeinflusst werden können. 


Gewichtsentwicklung gesunder Neugeborener im ersten Lebensmonat: 
Müssen wir die Empfehlungen ändern?

Thomas Kühn, Neonatologe, Oberarzt, Neotrainer, Still- und Laktationsberater, Buchautor, Perinatalzentrum Level 1, Vivantes Klinikum Berlin-Neukölln

Fast alle Neugeborenen verlieren während der ersten 1-3 Lebenstage an Gewicht  – unabhängig davon, ob sie gestillt oder mit Formula ernährt werden. Die bisher geltenden Empfehlungen zur Gewichtsentwicklung gehen dabei von einem Gewichtsverlust von nicht mehr als 7% und dem Wiedererreichen des Geburtsgewichtes nach ca. 7-14 Tagen aus. 

Eine neue amerikanische Studie an 144.000 Neugeborenen in Kalifornien zeigte jedoch kürzlich, dass 14% der vaginal geborenen und 24% der per Sectio entwickelten Kinder dieses Ziel nach zwei Wochen verfehlten.
Es ist demnach also nicht ungewöhnlich, dass eine langsamere Wiedererlangung des Geburtsgewichts ein durchaus normales Neugeborenenwachstum darstellen kann – und nicht per se auf eine unzureichende Muttermilchmenge hindeutet.


Evidenzbasierte Strategien zur besseren Ernährung von Frühgeborenen mit Milch der eigenen Mutter (engl.)

Paula Meier, PhD, RN, Director of Lactation Services, NICU, Professor of Pediatrics, Professor of Women, Children and Family Nursing, Rush University Medical Center, Chicago

Die Ernährung mit einer hohen Dosis Milch der eigenen Mutter bis zur Entlassung von der Neugeborenen-Intensivstation reduziert die Risiken und die damit einhergehenden Kosten vielfältiger Komplikationen der  Frühgeburtlichkeit, einschließlich nekrotisierender Enterokolitis, Spätsepsis, bronchopulmonaler Dysplasie, erneuter Krankenhausaufnahme und Entwicklungsstörungen des Nervensystems. Solche Gesundheits- und Kostenergebnisse sind weder mit Spendermilch noch mit kommerzieller Säuglingsnahrung erreichbar. Diese Gesundheits- und Kostendaten haben dazu geführt, dass die Richtlinien der Neugeborenen-Intensivstationen dazu ermutigen, Säuglinge mit Milch der eigenen Mutter zu versorgen, und zwar auch bei Müttern, die ursprünglich beabsichtigten, Säuglingsnahrung zu füttern. Obwohl üblicherweise bei einem hohen Anteil der Frühchen-Mütter die Laktation initiiert wird, ist die durchgängige Versorgung mit Milch der eigenen Mutter bis zur Entlassung von der Neugeborenen-Intensivstation deutlich niedriger. Zahlreiche Studien lassen erkennen, dass die wichtigsten Strategien zur Veränderung dieser Ergebnisse facettenreich und zeitsensibel sind und im Grunde ein Bündel stark wirksamer Interventionen umfassen, die innerhalb der ersten 14 Tage nach der Entbindung einsetzen müssen. 

Diese Präsentation fasst zusammen, welche Beweise es für dieses Bündel an Interventionen gibt und wie die optimale Vorgehensweise zu deren Umsetzung aussehen. Der Schwerpunkt liegt durchgängig auf der Verwendung von Qualitätsindikatoren, die auf die gewünschten Ergebnisse abzielen sowie auf der Festlegung von Richtwerten, um die Erreichung dieser Ziele zu messen.


Das späte Frühgeborene und die Herausforderungen

Dr. Michael Zeller, Kinder- und Jugendarzt, Neonatologe, Ärztliche Leitung, Kliniken Dritter Orden gGmbH, Kinderklinik Passau

Späte Frühgeborene (über 34 Gestationswochen bei Geburt) erscheinen im Kontext neonatologischer Intensivstationen oft als vermeintlich unproblematische Patienten. Die meisten Kinder benötigen keine oder nur kurzzeitige Atemunterstützung, haben keine Kreislaufprobleme, das Risiko für Hirnblutungen, bronchopulmonale Dysplasie und Retinopathie ist extrem gering, und von der Ernährung her sind die Kinder meist unproblematisch zu führen. Es gilt also, die recht groß wirkenden Patienten lediglich „zu päppeln“ - wenn nicht die Problematik mit dem Trinken wäre und die, für das neonatologische Team oft nur schwer nachvollziehbare, emotionale Belastung und Stress der Eltern. Der Vortrag lenkt den Blick auf die besonderen Bedürfnisse der späten Frühgeborenen und deren Eltern, auf „ungerechte“ Erwartungshaltungen und Herausforderungen der Stationsorganisation und zeigt praktische Strategien auf, um für alle Beteiligten die Situation zu entschärfen und gewinnbringend zu gestalten. Denn auch späte Frühgeborene und ihre Familien haben das Recht auf einen optimalen Start ins Leben!

Quellen

Geburtshilfliche Interventionen – Auswirkungen auf Stillen und Laktation

  • Schwarz C.M. Entwicklung der geburtshilflichen Versorgung – am Beispiel geburtshilflicher Interventionsraten 1984-1999 in Niedersachsen. Dissertationsschrift TU Berlin, 2008
     

Bonding und Stillförderung in der Neonatologie

  • Beiranvand S et al. The Effects of Skin-to-Skin Contact on Temperature and Breastfeeding Successfulness in Full-Term Newborns after Cesarean Delivery. lnt J Pediatr. 2014;2014:846486 
  • Mikiel-Kostyra K et al. Effect of early skin-to-skin contact after delivery on duration of breast feeding: a prospective cohort study. Acta Paediatr. 2002;91(12):1301-1306
  • Klaus MH et al. Maternal attachment. lmportance of the first post-partum days. N Engl J Med. 1972;286(9):460-463
  • Lamb M E. Early contact and maternal-infant bonding: one decade later. Pediatrics. 1982;70(5) :763- 768
  • Bystrova K et al. Early contact versus separation: effects on mother-infant interaction one year later. Birth. 2009;36(2):97-109
  • Debes AK et al. Time to initiation of breastfeeding and neonatal mortality and morbidity: a systematic review. BMC Public Health. 2013;13 Suppl 3:S19
     

Gewichtsentwicklung gesunder Neugeborener im ersten Lebensmonat: 
Müssen wir die Empfehlungen ändern?

  • AWMF-Leitlinie: Betreuung von gesunden reifen Neugeborenen in der Geburtsklinik. 024/005 2012
  • Borkhardt et al. Ernährung gesunder Säuglinge, Empfehlungen der Ernährungskommission der DGKJ. Monatsschr Kinderheilkd. 2014; 527-38
  • WHO und CDC Wachstumskurven Gewicht/Länge. www.cdc.gov/growthcharts
  • Deng et al. Using 24-Hour Weight as Reference for Weight Loss Calculation Reduces Supplementation and Promotes EBF in Infants Born by CS. BrMed. 2018; 13:2,128-34
  • Paul et al. Weight Change Nomograms for the First Month After Birth. Pediatrics. 2016; 138(6):e20162625
  • Miller et al. Early weight loss nomograms for formula fed newborns. Hosp Pediatr. 2015; 5(5) 263-68 
  • Flaherman et al. Early weight loss nomograms for exclusively breastfed newborns. Pediatrics 2015;135(1):e16-23
  • Meek et al. Pediatrician competency in BF support has room for improvement. Pediatrics. 2017; 140(4):e20172509
  • Feldman-Winter et al. National trends in pediatricians’ practices and attitudes about BF. Pediatrics. 2017; 140(4)
  • Libuda L et al. Breastfeeding trends in healthy infants since 1990-results of the DONALD study. Eur J Clin Nutr. 2017; 71(8):1016-1018. 
  • Elterninformation der Nationalen Stillkommission 2008
  • 3/2008 Initiative Babyfreundliches Krankenhaus, Akzeptable medizinische Gründe zum Zufüttern
  • UNICEF/WHO BFHI: revised, updated and expanded for integrated care, background and implementation 2009. www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK153475/
  • Flaherman et al. Effect of early limited formula on duration and exclusivity of breastfeeding in at-risk infants. Pediatrics. 2013; 131(6) 1059-65
  • Flaherman et al. The Effect of Early Limited Formula on Breastfeeding, Readmission, and Intestinal Microbiota: A Randomized Clinical Trial. Microbiota J Pediatrics. 2018;196:84-90.e1.
  • Straňák et al. Breastfeeding: Limited Amount of Formula May Facilitate Breastfeeding: Randomized, Controlled Trial to Compare Standard Clinical Practice versus Limited Supplemental Feeding. PLoS ONE. 2016; 11(2): e0150053
  • www.newbornweight.org/
  • Optimizing postpartum care. ACOG Committee Opinion No. 736. American College of Obstetricians and Gynecologists. Obstet Gynecol. 2018;131:e140–50
     

Evidenzbasierte Strategien zur besseren Ernährung von Frühgeborenen mit Milch der eigenen Mutter (engl.)

  • Brownell EA et al. Independent predictors of human milk receipt at neonatal intensive care unit discharge. Am J Perinatol. 2014;31(10):891-898
  • Davanzo R et al. Breastfeeding at NICU discharge: A multicenter Italian study. J Hum Lact. 2013;29(3):374-380
  • Hoban R et al. Human milk biomarkers of secretory activation in breast pump-dependent mothers of premature infants. Breastfeeding Medicine. 2018 ;13(5):352-36 (e-pub ahead of print).
  • Hoban R et al. Milk volume at 2 weeks predicts mother’s own milk feeding at neonatal intensive care unit discharge for very low birthweight infants. Breastfeeding Medicine. 2018; 13: 135-141 
  • Hoban R et al. Goals for human milk feeding in mothers of very low birth weight infants: how do goals change and are they achieved during the NICU hospitalization? Breast­feeding Medicine. 2015; 10(6), 305-311 
  • Johnson TJ et al. Cost savings of human milk as a strategy to reduce the incidence of necrotizing enterocolitis in very low birth weight infants. Neonatology. 2015; 107(4), 271-276 
  • Meier PP et al. Supporting breastfeeding in the neonatal intensive care unit: The Rush Mothers‘ Milk Club as a case study of evidence-based care. Pediatric Clinics of North America. 2013; 60(1):209-26 
  • Meier P et al. Evidence-based methods that promote human milk feeding of preterm infants. Clin Perinatol. 2017; 44(1):1-22. Evidence-based methods that promote human milk feeding of preterm infants. Clinics in Perinatology (2013); 44(1), 1-22
  • Meier PP et al. Donor human milk update: evidence, mechanisms, and priorities for research and practice. Journal of Pediatrics. 2017; 180, 15-21
  • Meier PP et al. Which breast pump for which mother: an evidence-based approach to individualizing breast pump technology. Journal of Perinatology. 2016; 36, 493-499.
     

Das späte Frühgeborene und die Herausforderungen

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  • Hwang SS et al. Discharge timing, outpatient follow-up, and home care of late-preterm and early-term infants. Pediatrics. 2013; 132(1):101-8. 
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  • Bhutani VK. Multidisciplinary guidelines for the care of late preterm infants. J Perinatol. 2014; 34(1):81. 
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  • Geddes D et al. Preterm birth: Strategies for establishing adequate milk production and successful lactation. Semin Fetal Neonatal Med. 2013; pii: S1744-165X(13)00023-1.
  • Sakalidis V et al. Longitudinal changes in suck-swallow-breathe, oxygen saturation, and heart rate patterns in term breastfeeding infants. J Hum Lact. 2013; 29(2):236-45.
  • Walker M. Breastfeeding the late preterm infant. J Obstet Gynecol Neonatal Nurs. 2008; 37(6):692-701