Zurück zur Arbeit nach dem Mutterschutz

Eine der größten Herausforderungen für junge Mütter ist die Rückkehr in den Beruf nach dem Mutterschutz. Dies kann eine hoch emotionale Erfahrung sein. Insbesondere beim ersten Kind, fragen sich Mütter, wie sie ihren fordernden Beruf mit ihrem Wunsch, genug Zeit mit ihrem Baby zu verbringen, in Einklang bringen können.
Arbeit und Baby

Die gute Nachricht ist, dass Sie die Rückkehr in den Beruf mit etwas Planung und Vorbereitung reibungslos durchführen können. Im Folgenden werden einige der häufigsten Sorgen von berufstätigen stillenden Mütter vorgestellt sowie einige Tipps, wie Sie mit ihnen umgehen können.

Arbeit und Baby miteinander vereinbaren

Die Pflege Ihres Babys ist bereits ein Vollzeitjob. Kommt zur Betreuung Ihres Kindes noch ein voller Arbeitstag hinzu, können einem die Dinge über den Kopf wachsen. Es gibt keine „perfekte‟ Balance zwischen Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen. Denken Sie daran, dass Sie auch auf sich selbst Rücksicht nehmen müssen: Wenn Sie müde und gestresst sind, werden Sie keinen dieser Bereiche gut bewältigen.

Zudem wird Ihr Leben mit der Zeit wieder ins Gleichgewicht kommen. Derweil sollten Sie versuchen, das Abenteuer bestmöglich zu genießen.

Tagesbetreuung

Eine Tagesbetreuung finden

In einer idealen Welt würden Sie Ihr Baby in eine Tagesstätte an Ihrem Arbeitsplatz bringen oder es von einer vertrauenswürdigen Tagesmutter oder einem vertrauenswürdigen Kindermädchen betreuen lassen. Oder Ihr Mann würde diesen Part übernehmen. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten.

Achten Sie bei der Wahl einer Tagesstätte darauf, dass sie anerkannt ist und eine sichere und saubere Umgebung bietet. Erkundigen Sie sich über die Ausbildung der Mitarbeiter, bitten Sie um Referenzen anderer Eltern und tun Sie alles, was Sie können, um sicherzustellen, dass Ihr Kind gut und sicher aufgehoben ist.

Wenn Sie stillen, möchten Sie sichergehen, dass Ihre Tagesstätte darauf vorbereitet ist, Ihr Baby mithilfe eines Saugers wie Calma mit Ihrer Milch zu füttern. Nur so kann Ihr Baby dasselbe Saugverhalten anwenden wie beim Saugen an Ihrer Brust.

Stillen und Abpumpen am Arbeitsplatz

Einige Frauen machen sich Sorgen darüber, ob sie nach der Rückkehr in den Beruf weiter stillen können, und stellen sich Fragen wie diese:

  • Werde ich genug Milch abpumpen können?
  • Wird mein Arbeitgeber eine stillfreundliche Umgebung für das Abpumpen bereitstellen?
  • Werden die Kollegen Verständnis zeigen?

Das sind berechtigte Sorgen, aber meistens laufen die Dinge gut. Scheuen Sie sich nicht zu fragen, was Ihr Arbeitgeber anbieten kann, und versuchen Sie, selbst einige konstruktive Vorschläge zu machen.

Neue Arbeitsweise

Anpassung an eine neue Arbeitsweise

Es könnte schwierig sein, dieselben Dienstreisen zu unternehmen oder die gleichen Arbeitszeiten wie früher einzuhalten. Überlegen Sie, ob Sie Ihren Vorgesetzten um Hilfe bei einem kreativeren Arbeitszeitplan bitten, der sowohl für Ihren Arbeitgeber als auch für Sie von Vorteil ist. Wenn Sie in Vollzeit tätig sind, könnten Sie eine verkürzte Woche mit vier 10-Stunden-Tagen pro Woche oder einen Tag pro Woche von zuhause aus arbeiten? Schlagen Sie doch einen Teilzeitplan oder eine Arbeitsplatzteilung vor!

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, einen Plan zu haben, bevor Sie in den Beruf zurückgehen, und Ihre Ideen so darzustellen, dass die Vorteile für die Organisation hervorgehoben werden.

Positiv und selbstbewusst bleiben

Viele arbeitende Mütter sind fest in ihrem Beruf etabliert, bevor sie ein Baby bekommen. Wenn Sie sich erschöpft oder gar gefangen fühlen, denken Sie daran, dass Sie mit dieser Situation nicht allein sind. Kontaktieren Sie Ihre Stillberaterin, eine Hilfseinrichtung oder ein Netzwerk für arbeitende Mütter – oder gründen Sie selbst eins. Lassen Sie nicht zu, dass negative Emotionen Ihre Karriere oder Ihre Privatleben beeinträchtigen.

Auswirkung auf die Beziehung zur Ihrem Mann oder Partner

Die Rückkehr in den Beruf als stillende Mutter bringt eine Reihe potenzieller Beziehungsprobleme mit sich. Vielleicht machen Sie sich Sorgen um Ihre finanzielle Situation. Oder Ihr Partner könnte Zweifel an seiner Rolle haben. Versuchen Sie Ihren Partner dazu zu ermutigen, seine Gefühle ehrlich mitzuteilen. Kinder können Ihre Beziehung stärken, aber Sie müssen weiter auf den anderen zugehen, Zeit für Ihre Zweisamkeit schaffen und in den Absichten des anderen das Beste annehmen.

Arbeitende Mütter wollen unabhängig, stark und selbstständig sein. Wenn Sie emotional werden, denken Sie daran, dass Sie gerade eine sehr besondere Phase in Ihrem Leben durchmachen. Zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten. Versuchen Sie, die Mutterschaft als Gelegenheit zu nutzen, den Freundeskreis für Sie und Ihre Familie zu erweitern.

 

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